02.03.2018

Vorankündigung

Tagung „Nationale Variation in der deutschen Rechtsterminologie

Nach der Tagung „Drei Sprachen - ein Recht. Terminologie als Faktor der Rechtssicherheit in Belgien“ im Juni 2012, bei der die Problematik der Entwicklung und praktischen

Anwendung einer eigenständigen deutschen Rechtsterminologie für Belgien im Mittelpunkt stand, hat sich der Terminologieausschuss diesmal für eine internationalere Ausrichtung entschieden. Schließlich gibt es nicht nur eine deutsche Rechtssprache, sondern so viele, wie es deutschsprachige Rechtssysteme gibt:

 „Das Recht [lebt] einzig und allein durch die (jeweilige) Sprache[,] [d]er juristische Fachwortschatz ist daher immer an eine bestimmte Rechtsordnung gebunden, die sich im Laufe eines historischen Prozesses entwickelt hat und sich von den übrigen Rechtsordnungen unterscheidet.“ (Arntz, Reiner/Picht, Heribert/Mayer, Felix [2004]: Einführung in die Terminologiearbeit, Hildesheim/Zürich ua., S. 149)

Neben den Rechtssprachen der verschiedenen Länder, in denen Deutsch nationale oder regionale Amtssprache ist, gibt es zudem noch die deutsche Rechtssprache der europäischen Union.

Die Tagung hat zum Ziel, eine Plattform für einen Querschnitt durch die Problematik der nationalen Variation in der deutschen Rechtsterminologie zu bieten, der sowohl für Übersetzer und Dolmetscher als auch Juristen sowie für Rechts- und Sprachwissenschaftler von Interesse ist.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und machen Sie ihn gerne in Ihren Netzwerken bekannt! Das detaillierte Programm folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Sandra Weber.